GP/Gebrauchsprüfung für Deutsche Wachtelhunde 2009

Name des HundesZBNBesitzer und FührerResultat
Sunny vom SoonwaldVDH/VDW 07-015Thorsten Baus161Pkt. 0 Preis
Sam vom SoonwaldVDH/VDW 07-008Timo Meier177Pkt. 3.Preis

Auch dieses Jahr war wieder kein einheimischer DW zur GP gemeldet. Die Stöberhundekommission wird sich überlegen, ob sie noch jedes Jahr eine GP ausschreiben soll, da das Interesse hierzulande an einer solchen doch wichtigen Prüfung sehr schwach ist.

Zu dieser Prüfung hatten zwei  Gespanne aus der BRD gemeldet. Die Prüfungsleitung lag in den Händen unseres Freundes Dem Moritz, derweil die Herren Werner Barth und John Kirchen als Richter amtierten.   Den Revierpächtern  Gaffinet,  Goergen und Hemmen , Schuttrange ,  Dostert und Wagener,  Lorentzweiler,  sowie der Natur- und Umweltverwaltung danke für die Bereitstellung ihrer Reviere. Den Inhabern unserer beiden Suchenlokale ebenfalls Danke , Samstags  Cafe Engel in Mensdorf und Sonntags Café Stamminet in Wecker, wo die Preisverteilung stattfand und  uns ein vorzügliches Abschlussessen gereicht wurde.

Morgens Temperaturen um die 5° - 8° , leicht windig aus verschiedenen Richtungen , bewölkt und trocken, bei Tagestemperaturen um die 19°.  Wildvorkommen:  Rehwild und Fuchs

Für die Stöberarbeit standen große Laubholzdickungen zur Verfügung, der Weiher GP gerecht mit starkem Schilfgürtel.

Die Hündin  Sunny vom Soonwald  scheiterte beim Bringen von dem 3 kg schweren Hasen und im Fach Ablegen. Am Wassser fehlte es ihr ein bisschen an Arbeitswillen beim Fach Stöbern ohne Ente.  Durch Nervosität und Unsicherheit ihres Führers handelte sich Sunny Abstriche bei der Schweißarbeit ein. In all den anderen Fächer war der Hund sehr gut vorgestellt, insbesondere bei der Stöberarbeit im Wald.

Der Rüde Sam vom Soonwald erreichte einen  3. Preis in dieser nicht leichten Prüfung  mit 22 zu bewertenden Fächern. Besonders enttäuschend  aber war die Stöberarbeit im Wald, welche er mit einem knappen Genügend abschloss.  Am Weiher zeigte er aber in allen Fächern eine kaum noch zu überbietende Arbeit. Insbesonders die Stöberarbeit im deckungsreichem Gewässer ohne Ente verschlug allen Anwesenden die Sprache. Bei der Schweissarbeit   musste auch er  Abstriche hinnehmen. Im Allgemeinen ein gut durchgearbeiteter Rüde in den anderen Fächer.

 

 

                                                                                                                      Die Stöberhundekommission